Heilpflanzen von A-Z

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Malve, kleine und grosse - Malva neglecta, Malva sylvestris


 

 

 


 

 

 

Pflanzenfamilie:
Malvaceae - Malvengewächse

Botanik:
ein- mehrjährig, 80cm

Volksnamen:
blaue Malve, Algiermalve, Rosspappel, Gänsepappel, Krallenblume, Käsepappel

Vorkommen:
Eurasien, Nordafrika
Wegränder, Feld- und Wiesenränder, Schuttplätze, sonnige Hänge und Mauern

Sammelgut:
Blüten und Blätter

Sammelzeit:
Juni bis September

Darreichungs- und Zubereitungsformen:
Tee, Tinktur, Essenz, Mazerat, Sirup

Wirkstoffe:
Malvin, Gerbstoffe, Schleim, Clorogensäure, Kaffeesäure, Kalium, Natrium

Wirkungen:
reizmildernd, schleimlösend, wundheilend, erweichend

Anwendungsbereiche:
Bronchitis, Husten, Fieber, Ekzeme, Hautentzündungen, Kehlkopf und Stimmbänderentzündung, Magen- und Darmschleimhautentzündungen, Mund- und Rachenentzündungen

Tipps für die Küche:
Blüten, Blätter, Triebe: Die Blüten als Dekoration über Salate oder Süssspeisen streuen. Mit den jungen Blättern und Trieben kann ein feiner Salat oder Gemüse bereitet werden. Die Blüten und Blätter geben einen feinen Tee.
Blütenknospen und Früchte: Die Blütenknospen und die grünen Früchte können roh gegessen werden, über Salate gestreut oder einem Gemüsegericht beigegeben werden. Vor allem Kinder lieben die Früchte der Käsepappel (wie kleine Käsle). Sehr fein sind sie, wenn sie in Essigwasser fein, pikant oder mit scharfen, rassigen Gewürzen eingelegt werden.
Wurzeln: Die Wurzeln können wir hernehmen um Gemüseeintöpfe und Gemüsesuppen etwas anzudicken.

Astrologische Zuordnung:
Venus, Sonne

 

 

 

 

 

Quellen:
D
ie Kräuter in meinem Garten, Siegrid Hirsch, Felix Grünberger
Das grosse Buch der Heilpflanzen, M. Pahlow
Essbare Wildpflanzen, Steffen Guido Fleischhauer, Jürgen Guthmann, Roland Spiegelberger