Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12, phosphorsaures Eisen

Geistig-seelisch:
  • Kraft, Ausdauer
  • sich schützen vor Über­lastung und negativen Informationen
Funktion:
  • Bau- und Funktionsstoff
  • Infektabwehr
  • Erste-Hilfe-Mittel
  • erste Entzündungsphase
Hauptbedarf im Körper:
  • Muskelzellen
  • Blut
  • Gehirn
  • Leber
  • endokrine Drüsen Schilddrüse und Bauchspeicheldrüse
  • Darmwand
  • Darmzotten
Antlitzdiagnose:
  • Ferrum-Röte (mit Hitze verbundene Röte auf Wangen, Ohren, und Stirn, immer zusammen mit erhöhter Hauttemperatur)
  • Ferrum-Schatten (bläulich-schwärzliche Färbung an der Seite der Nasenwurzel)
  • reine, glatte Zunge, hellrot

Körperlicher Wirkungsbereich

Ferrum phosphoricum ist ein wirkungsvolles Mittel bei Fieber bis
38,5 °C. Es wirkt vorbeugend bei allgemeiner Erkältungsneigung und bei jeglicher Entzündung. Ferrum phosphoricum ist das Mittel der ers­ten Entzündungsphase. Es wird gerne als Erste-Hilfe-Mittel eingesetzt, lindert Schmerzen und fördert den Heilprozess bei allen Verletzungen wie frischen Wunden, Schürfungen, Quetschungen, Stauchungen.

Ein Anzeichen für einen Bedarf an Ferrum phosphoricum ist, wenn sich der Schmerz bei Wärme und Bewegung verstärkt und bei Kälteeinwirkung eine Linderung eintritt.

Ferrum verbessert die Sauerstoffzufuhr der Muskeln, was zu einer erhöhten Leistungsfähigkeit führt und Muskelkater vorbeugt. Es wirkt regulierend sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung. Da die Darmwand ein Muskel ist, führt fehlendes Ferrum phosphoricum zu unzureichender Peristaltik, und bei ungenügender Versorgung der Darmzotten kann Durchfall entstehen. Wenn bei sportlicher Betätigung oder anderen körperlichen Anstrengungen Gesichtsröte mit Wärme entsteht, weist das auf einen momentanen Ferrumbedarf hin.


Geistig-seelische Entsprechung

Da Ferrum phosphoricum ein wichtiges Mittel zur Infektabwehr darstellt, kann man sich auf das Geistig-Seelische übertragen fragen, ob die Ursache für Infekte auch in einer Unfähigkeit der seelischen Abwehr liegt, ob zu viel an negativen Informationen (z. B. Nachrichten) aufgenommen und diese innerlich nicht mehr verarbeitet werden können. Auch sich zu entrüsten und über andere zu schimpfen belastet letztlich das eigene Immunsystem.

Die Ursache eines Infekts ist meist in den vorangegangen Tagen zu finden und liegt kaum länger als drei Tage zurück.

 

Quelle:
Taschenführer Schüssler-Mineralstoffe, Christine Kellenberger Richard Kellenberger