Es erscheint uns sinnvol, zuerst Fragen zu stellen und dann zu entscheiden, ob,
wann und gegen welche Krankheit geimpft werden soll. Denn die Verantwortung für
den Entscheid übernehmen weder das Bundesamt für Gesundheit noch die impfenden
Ärztin oder der Arzt – diese liegt bei den Eltern. Und nach wie vor gilt: Impfen
ist freiwillig. Zudem besteht kein Zeitlicher Druck, Impfungen möglichst rasch
(und vielleicht unüberlegt) vorzunehmen.
Wie die steigende Nachfrage nach diesem Ratgeber zeigt, besteht ein Bedürfnis
nach kritischer Information. Eine gewisse Skepsis gegenüber Impfungen ist durchaus
angebracht, das hat die Vergangenheit mehrfach gezeigt: Beisspiele wie der Sechsfachimpfstoff
Hexavac oder der Quecksilberhaltige Konservierungsstoff Thiomersal werden in diesem
Ratgeber erläutert. Erst der weltweite Druck von kritischen Ärzten und
von Konsumentenorganisationen hat dazu geführt, dass heute thiomersalfreie
Impfstoffe verfügbar sind.
„Es ist die ethische Aufgabe, die die Eltern bei iheren Enterstützen, indem
man sie möglichst breit über alle Fakten informiert“, hat unlängst
der Präsident der Nationalen Ethik-Kommission im Bereich Humanmedizin, Christoph
Rehmann-Sutter, bezogen auf die Impfdebatte festgehalten. Die Stiftung für
Konsumentenschutz leistet mit dem vorliegenden Ratgeber einen Beitrag dazu.
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