Fichtenharz - Picea abies ungereinigt

Fichtenharz -  Picea abies ungereinigt

Reinigung und Hygiene

 

Schon seit früheren Zeiten nutzten unsere Vorfahren Fichtenharz als günstige Alternative zum wertvollen Weihrauch. Daher ist auch die Bezeichnung „Waldweihrauch“ entstanden. Der Begriff Waldweihrauch wurde jedoch traditionell nicht nur für Fichtenharz verwendet, sondern für verschiedene Harze heimischer Nadelbäume. Aus diesem Grund wird auch naturbelassenes Kiefernharz häufig unter dem Namen Waldweihrauch angeboten.

 

Die Verwendung von Fichtenharz beim Räuchern:

Fichtenharz ist das natürliche Harz der Fichte, das der Baum als Schutzmechanismus produziert. Es tritt aus, wenn die Rinde verletzt wird, und wirkt antibakteriell sowie konservierend. Sein Duft ist intensiv, warm und waldig – ein echtes Stück Natur, das beim Räuchern seine volle Wirkung entfaltet. 
Fichtenharzräucherung wirkt stark reinigend, desinfizierend und klärend auf die Raumluft. Der waldig-frische Duft fördert Erdung, Konzentration und Entspannung, während er gleichzeitig beruhigend auf die Sinne wirkt. Es gilt als klassisches Hausmittel zum Schutz und zur Schaffung einer positiven Atmosphäre, oft genutzt in den Rauhnächten. 

 

Die Wirkung beim Verräuchern sind:

  • Reinigend und Desinfizierend
  • Klarheit und Achtsamkeit
  • Erdend und Stärkend
  • Stressabbau

Anwendung:

Fichtenharz wird am besten auf Räucherkohle oder einem Räucherstövchen verwendet. Wichtig ist, nur kleine Mengen zu nutzen, da das Harz sehr intensiv raucht. Sobald es erhitzt wird, beginnt es zu schmelzen und entwickelt seinen charakteristischen Duft.

 

Aus achtsamer Wildsammlung, aus heimischen Wäldern